Die Schweiz zieht jedes Jahr Tausende Deutsche und EU-Bürger an – hohe Löhne, exzellente Berufschancen und eine hohe Lebensqualität machen das Land besonders interessant. Diese 10 Punkte helfen Ihnen bei der Vorbereitung.
Das Wichtigste im Überblick
Die Schweiz bietet deutlich höhere Löhne als Deutschland. Auf lohncomputer.ch können Sie Ihren Nettolohn berechnen und marktübliche Gehälter für Ihren Beruf vergleichen. Planen Sie aber auch die höheren Lebenshaltungskosten ein – Miete, Lebensmittel und Krankenversicherung sind teurer als in Deutschland.
Besonders in der Gesundheitsbranche, im Handwerk und im technischen Bereich werden Fachkräfte gesucht. Nutzen Sie Schweizer Jobportale und informieren Sie sich vorab über typische Löhne in Ihrer Branche, um gut vorbereitet in Gehaltsverhandlungen zu gehen.
Als EU-Bürger können Sie sich bis zu drei Monate in der Schweiz aufhalten, ohne eine Aufenthaltsbewilligung zu beantragen. Das gibt Ihnen Zeit, das Land kennenzulernen und erste Jobgespräche zu führen.
Für einen längeren Aufenthalt oder eine Arbeitstätigkeit benötigen Sie eine Aufenthaltsbewilligung. In der Regel übernimmt Ihr Schweizer Arbeitgeber die Beantragung. Informieren Sie sich über die verschiedenen Bewilligungsarten (B, C, G für Grenzgänger).
Städte wie Basel, Schaffhausen oder Rheinfelden liegen direkt an der Grenze. Als Grenzgänger können Sie in der Schweiz arbeiten und weiterhin in Deutschland wohnen – eine attraktive Option für viele.
Anders als in Deutschland wird die Krankenversicherung in der Schweiz nicht vom Arbeitgeber bezahlt. Sie müssen sie selbst abschliessen. Vergleichen Sie die verschiedenen Modelle und Prämien sorgfältig – auf lohncomputer.ch finden Sie hilfreiche Vergleichsrechner.
Die Schweiz hat vier Landessprachen: Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch. Im deutschsprachigen Teil werden Sie mit Schweizerdeutsch konfrontiert – versuchen Sie, die Dialekte zu verstehen, und zeigen Sie Respekt für die lokale Sprache.
Die Arbeitszeiten in der Schweiz können länger sein als in Deutschland und die Anzahl der Urlaubstage ist häufig geringer. Informieren Sie sich vor der Vertragsunterzeichnung genau über die Arbeitsbedingungen beim potenziellen Arbeitgeber.
Engagieren Sie sich in lokalen Vereinen, nehmen Sie an kulturellen Veranstaltungen teil und lernen Sie die Einheimischen kennen. Wer sich offen und respektvoll verhält, wird in der Schweiz schnell heimisch und baut ein stabiles soziales Netzwerk auf.
Machen Sie sich mit den Unterschieden zwischen Deutschland und der Schweiz vertraut: Steuersystem, Bildungswesen, Sozialversicherungen und gesetzliche Regelungen unterscheiden sich teils erheblich. Eine gründliche Vorbereitung spart Ihnen viel Zeit, Geld und Nerven nach der Einwanderung.
| Punkt | Thema | Wichtig zu wissen |
|---|---|---|
| 1 | Löhne & Kosten | Höhere Gehälter, aber auch höhere Lebenshaltungskosten einplanen |
| 2 | Jobchancen | Gesundheit, Handwerk & Technik gesucht |
| 3 | Aufenthalt ohne Bewilligung | EU-Bürger bis 3 Monate frei |
| 4 | Aufenthaltsbewilligung | Arbeitgeber übernimmt oft die Beantragung |
| 5 | Grenzgänger | In CH arbeiten, in DE wohnen möglich |
| 6 | Krankenversicherung | Selbst abschliessen, Prämien vergleichen |
| 7 | Sprache | Schweizerdeutsch respektieren und kennenlernen |
| 8 | Arbeitsbedingungen | Längere Zeiten, weniger Urlaub als in DE |
| 9 | Integration | Vereine & lokale Kontakte aktiv suchen |
| 10 | Vorbereitung | Steuern, Sozialversicherungen & Gesetze vorab verstehen |
Nutzen Sie lohncomputer.ch, um Ihren Schweizer Nettolohn zu berechnen, Löhne nach Kanton zu vergleichen und sich über alle finanziellen Aspekte Ihrer Einwanderung zu informieren.
Video: Deine Einwanderung in die Schweiz – 10 Dinge
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