Bei den Deutschen ist der rote Pass beliebt wie nie zuvor. 2009 ist die Einbürgerungszahl im Vergleich zu 2008 gestiegen. Zusammengefasst entfallen rund 40 Prozent der letztjährigen Einbürgerungen auf die Staaten Serbien (8‘443), Italien (4‘953) und Deutschland (4‘272). Gehörten Serbien und Italien länger schon zur Gruppe der wichtigsten Herkunftsländer der Eingebürgerten, gesellt sich Deutschland 2009 erstmals dazu.

Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass Berlin seit 2007 die Doppelbürgerschaft erlaubt. Seitdem hat sich die Zahl Deutscher, die den roten Pass erworben haben, stark erhöht. Beispiel Zürich: Liessen sich 2008 im bevölkerungsreichsten Schweizer Kanton noch 848 Deutsche einbürgern, waren es im vergangenen Jahr mit 1698 doppelt so viele.

Laut der Statistik des Bundesamts für Migration wurden im Jahr 2009 knapp 45 ‘000 Personen in der Schweiz eingebürgert. Im Vergleich zum Vorjahr blieb diese Zahl etwa gleich. Hingegen nahm die Zahl der Einwanderer 2009 ab. So verzeichnete die Schweiz vergangenes Jahr 160‘000 Einwanderungen – 12,8 Prozent weniger als 2008. Die meisten Einwanderer stammen - wie auch schon in den vorangegangenen Jahren - aus Deutschland, Portugal, Frankreich und Italien.

 

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