Beruf & Lohn Schweiz
Schneider/innen verdienen in der Schweiz im Durchschnitt einen Bruttojahreslohn von rund 53'989 CHF, was einem Monatsgehalt von etwa 4'499 CHF entspricht. Der Verdienst variiert stark je nach Kanton, Berufserfahrung und Qualifikation: In Zug, Graubünden und Thurgau werden die höchsten Löhne bezahlt, während die Vergütung in anderen Kantonen tendenziell tiefer ausfällt. Mit zunehmender Berufserfahrung und höherer Qualifikation steigt das Gehalt spürbar an.
Brutto-Netto Umrechnung
Unser Lohnrechner berechnet Ihren genauen Nettolohn – inklusive AHV, IV, ALV und Quellensteuer. Das Durchschnittsgehalt ist bereits vorausgefüllt.
Berechnet für Kanton Zürich, 40 Jahre, ledig, keine Kinder, konfessionslos. Für Ihre persönlichen Angaben nutzen Sie den vollständigen Lohnrechner.
In vielen Kantonen zahlen Haushalte 20-40% mehr Krankenkasse als nötig. Mit einem Vergleich sparen Schweizer Haushalte im Schnitt CHF 1'200 pro Jahr.
Lohndaten
| Nach Kanton | Jahresbrutto | Monatslohn |
|---|---|---|
| Zug | 70.385 CHF | 5.865 CHF |
| Graubünden | 56.308 CHF | 4.692 CHF |
| Thurgau | 55.685 CHF | 4.640 CHF |
| Zürich | 53.477 CHF | 4.456 CHF |
| Aargau | 52.385 CHF | 4.365 CHF |
| Nach Qualifikation | Jahresbrutto | Monatslohn |
|---|---|---|
| Fachhochschule | 63.877 CHF | 5.323 CHF |
| Ausbildung | 49.027 CHF | 4.086 CHF |
| Nach Geschlecht | Jahresbrutto | Monatslohn | Ø Alter | Ø Berufserfahrung |
|---|---|---|---|---|
| Männlich | 59.000 CHF | 4.917 CHF | 41,0 | 22,5 |
| Weiblich | 49.656 CHF | 4.138 CHF | 36,5 | 10,6 |
Der Lohn von Schneider/innen in der Schweiz wird massgeblich vom Kanton, der Berufserfahrung und der Qualifikation beeinflusst. Die höchsten Löhne werden in den Kantonen Zug, Graubünden und Thurgau bezahlt, während in Zürich und Aargau tendenziell tiefere Gehälter üblich sind. Mit steigender Berufserfahrung nimmt das Einkommen deutlich zu, da handwerkliches Können und Routine bei Massanfertigungen stark honoriert werden. Auch die Qualifikation spielt eine Rolle: Wer eine Fachhochschulausbildung im textilen Bereich vorweisen kann, verdient in der Regel mehr als Berufsleute mit einer klassischen Berufsausbildung. Zwischen den Geschlechtern besteht zudem ein spürbarer Lohnunterschied, der teilweise auf unterschiedliche Erfahrungswerte und Beschäftigungsfelder zurückzuführen ist.
Schneider/innen entwerfen, fertigen und ändern Bekleidung nach Mass für ihre Kundschaft. Sie nehmen Körpermasse, wählen passende Stoffe und Materialien aus und setzen Schnittmuster in fertige Kleidungsstücke um. Neben der Neuanfertigung gehören auch Änderungs- und Reparaturarbeiten zu ihrem Alltag, etwa das Anpassen von Kleidungsstücken an die individuelle Figur. Beschäftigt sind Schneider/innen vor allem in Schneidereien, Ateliers und Modeateliers, aber auch an Theatern, bei Fernsehproduktionen und in Modehäusern, wo sie Kostüme und Kollektionsstücke fertigen. Die Ausbildung erfolgt in der Regel über eine Berufslehre, wobei sich mit einer höheren Qualifikation zusätzliche Karriere- und Verdienstmöglichkeiten eröffnen.
Vergleich
powered by PORDEV. Alle Rechte vorbehalten. Made with love in Cologne, Germany.