Beruf & Lohn Schweiz
Zimmerleute verdienen in der Schweiz im Durchschnitt einen Bruttojahreslohn von rund 60'656 CHF, was einem Monatsgehalt von etwa 5'055 CHF entspricht. Der Verdienst variiert je nach Kanton, Alter und Berufserfahrung: In Appenzell Innerrhoden, Graubünden und Basel-Landschaft werden die höchsten Löhne bezahlt, während die Vergütung in Genf, Basel-Stadt und Bern tendenziell tiefer ausfällt. Mit zunehmender Berufserfahrung und einer Weiterbildung zum Vorarbeiter oder Polier steigt das Gehalt spürbar an.
Brutto-Netto Umrechnung
Unser Lohnrechner berechnet Ihren genauen Nettolohn – inklusive AHV, IV, ALV und Quellensteuer. Das Durchschnittsgehalt ist bereits vorausgefüllt.
Berechnet für Kanton Zürich, 40 Jahre, ledig, keine Kinder, konfessionslos. Für Ihre persönlichen Angaben nutzen Sie den vollständigen Lohnrechner.
In vielen Kantonen zahlen Haushalte 20-40% mehr Krankenkasse als nötig. Mit einem Vergleich sparen Schweizer Haushalte im Schnitt CHF 1'200 pro Jahr.
Lohndaten
| Nach Kanton | Jahresbrutto | Monatslohn |
|---|---|---|
| Appenzell In. | 68.400 CHF | 5.700 CHF |
| Genf | 50.677 CHF | 4.223 CHF |
| Graubünden | 67.964 CHF | 5.664 CHF |
| Bern | 53.262 CHF | 4.438 CHF |
| Nach Qualifikation | Jahresbrutto | Monatslohn |
|---|---|---|
| Ausbildung | 62.581 CHF | 5.215 CHF |
| Fortbildung | 68.462 CHF | 5.705 CHF |
| Nach Geschlecht | Jahresbrutto | Monatslohn | Ø Alter | Ø Berufserfahrung |
|---|---|---|---|---|
| Männlich | 63.743 CHF | 5.312 CHF | 34,9 | 13,8 |
| Weiblich | 55.385 CHF | 4.615 CHF | 25,0 | 2,0 |
Zimmerleute verdienen in der Schweiz im Durchschnitt einen Bruttojahreslohn von rund 60'656 CHF, was einem Monatsgehalt von etwa 5'055 CHF entspricht. Der Verdienst variiert deutlich je nach Kanton, Alter und Berufserfahrung: In Appenzell Innerrhoden, Graubünden und weiteren Bergkantonen werden die höchsten Löhne bezahlt, während die Vergütung in Genf und Bern tendenziell tiefer ausfällt. Mit rund 13,5 Jahren Berufserfahrung im Durchschnitt zeigt sich, dass langjährige Praxis im Zimmereigewerbe deutlich lohnender ist als der Berufseinstieg. Auch die Qualifikation spielt eine wichtige Rolle: Wer sich zum Vorarbeiter oder Polier weiterbildet, kann mit einem spürbar höheren Gehalt rechnen als mit einer reinen Grundausbildung. Beim Geschlechtervergleich zeigt sich ein deutlicher Unterschied zugunsten der männlichen Zimmerleute, was unter anderem mit der längeren durchschnittlichen Berufserfahrung zusammenhängt.
Zimmerleute sind auf die Verarbeitung von Holz im Bauwesen spezialisiert. Sie errichten und sanieren Holzkonstruktionen im Innen- und Aussenbereich, etwa Dachstühle, Holzhäuser, Fassaden und Terrassen. Zu ihren Aufgaben gehören zudem das Verlegen von Böden sowie der Einbau von Treppen, Türen und Fenstern. Zimmerleute arbeiten meist auf Baustellen oder in Werkstätten von Zimmereibetrieben und sind häufig im Team unterwegs, da viele Arbeiten wie das Aufrichten von Dachstühlen gemeinsame Handgriffe erfordern. Der Beruf verlangt handwerkliches Geschick, körperliche Fitness und Schwindelfreiheit, da ein grosser Teil der Arbeit auf Gerüsten und Dachkonstruktionen stattfindet. Der Einstieg erfolgt über eine Berufslehre, während eine Weiterbildung zum Vorarbeiter oder Polier zusätzliche Verantwortung und ein höheres Gehalt ermöglicht.
Vergleich
powered by PORDEV. Alle Rechte vorbehalten. Made with love in Cologne, Germany.